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Beruf ist cool
Berufsorientierung für die Schüler/innen der Eugen-Bolz-Schule

Projektablauf

Insgesamt 31 Schüler/innen im Alter von 13-15 Jahren der Eugen-Bolz Förderschule der Klassen 7, 8 und 9 hatten die Möglichkeit an vier Freitagen zwei Ausbildungsberufe, Produkte, Arbeitsmaterialien, Betriebsabläufe und Ausbildungschancen kennen zu lernen (in der Zeit von 7:30 Uhr bis 16:15 Uhr). Unterbrochen wurden die Arbeitstage durch eine gemeinsame Frühstücks- und Mittagspause in der Cafeteria des IB-Bildungszentrums.


Ziel des Projekts

Schüler/innen, die in ihrem Stadtteil wenig Gelegenheit haben, sollen Einblicke in die Berufswelt erhalten. In den Ausbildungswerkstätten des IB-Bildungszentrums in Asperg konnten die Jugendlichen mögliche Berufe in den Bereichen Holz, Metall, Farbe und Gastronomie praktisch erproben. Hierdurch soll erreicht werden, dass sich die Schüler/innen frühzeitig aktiv mit ihrer Ausbildungswahl auseinandersetzen und ihre Kenntnisse und Fertigkeiten durch bereits absolvierte Praktika erweitern.


Umsetzung des Projektes

Nachdem die Schüler/innen einen detaillierten Einblick in die vier Ausbildungsberufe Bau- und Metallmaler/in, Holzbearbeiter/in, Metallfeinbearbeiter/in und Beikoch/ Beiköchin erhalten haben, stellten vier Auszubildende ihren
beruflichen Alltag vor. Anschließend beantworteten sie die Fragen der Schüler/innen. Danach wählten die Teilnehmer/innen aus den vier Ausbildungsberufen zwei aus, die sie dann an jeweils zwei Projekttagen in den Werkstätten erkunden wollten. Es war uns wichtig, dass jeder „Berufserkundungswunsch“ berücksichtigt werden konnte.

Die Schüler/innen wurden vom/von dem/der jeweiligen Ausbildungsmeister/in und Auszubildenden angeleitet. Gemeinsam entstand im Laufe der Projekttage jeweils ein „Produkt“, das die Teilnehmer/inenn mit nach Hause nehmen konnten.

In der Schreinerwerkstatt wurde zuerst eine Sägeübung durchgeführt, im Anschluss entstand ein kleiner Schlafwandler und am zweiten Praktikumstag eine kleine Werkzeugkiste. In der Metallwerkstatt wurde unter Einsatz aller Kräfte ein Schlüsselanhänger in Schlüsselform hergestellt. Begeistert waren die Schülerinnen und Schüler von der CNC-Maschine, die wie „von Zauberhand“ die Namen auf ein Stück Metall gebracht hat. In der Farbwerkstatt wurde gezeichnet, durchgepaust, gespachtelt und angemalt – das Ergebnis? Ein ca. 30 x 30 cm  großes VFB- oder Ferrari- Logo.

Jeder Praktikumstag wurde schriftlich in Form eines kleinen Tagebuchs festgehalten. Die Feedbackrunden kamen bei den Schüler/innen nur bedingt an. Durch den ungewohnten langen und anstrengenden Arbeitstag war bei den meisten ein Abfall der Konzentration zum Nachmittag hin zu spüren. Ein Teilziel des Praktikums war jedoch, dass die Schülerinnen und Schüler „lernen“ durchzuhalten und sich neuen Anforderungen zu stellen.

Nach den vier „Schnuppertagen“ wurden die gemachten Erfahrungen und entstanden Eindrücke an Hand einer Bildergalerie reflektiert und an Hand des Fragebogens „Feedbackbogen für den Betrieb“ ausführlich ausgewertet. Die „Tagebücher“ wurden nach der Feedbackrunde für den weiteren Schulunterricht den jeweiligen Klassenlehrerinnen überreicht.

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Zwei "coole" Projektteilnehmer Fertiggestelltes Ferrari-Logo
Gefördert durch:

Logo Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Logo Lokales Kapital für Soziale Zwecke
Logo Europäische Union - Europäischer Sozialfond