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„Lokales Kapital für soziale Zwecke“ in der Sozialen Weststadt

Handlungskonzept

Vor allem auf dem Gebiet der sozialen Integration und des Zusammenlebens sollen die Hauptakteure und die Bewohner aktiviert werden. Ziele hierbei sind, Toleranz sowie ein Miteinander aller Schichten der Bevölkerung zu erreichen und die Identifikation mit dem Stadtteil zu stärken. Die Förderung der deutschen Sprache bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund sollte hierbei ein wesentlicher Bestandteil zur Stärkung der Integration und der Weiterqualifizierung für das Berufsleben sein.

Eine (Wieder-)Eingliederung arbeitsloser Jugendlicher und junger Erwachsener in das Berufsleben ist in Form eines Projekts im Bereich der Garten- und Landschaftspflege angedacht. Unterstützend soll eine vor Ort Betreuung Arbeitssuchender durch das Arbeitsamt in Form einer Jobbörse incl. einer Jobberatung geschaffen werden. Zur Qualifizierung von Frauen im Berufsleben ist eine „PC-Werkstatt“ geplant. Hier soll der Umgang mit Microsoft Office sowie mit dem Internet und das Verfassen von Emails vermittelt werden. Im Zuge einer Teilnahme ausländischer Frauen könnte neben der beruflichen Qualifizierung auch eine verstärkte Integration gefördert werden. Dies könnte auch mit dem Projekt „Sprachunterricht für Frauen“ erreicht werden. Als zusätzliches Angebot für Frauen ist ein Sport- oder Gymnastikkurs geplant.

Zu Verbesserung der Kommunikation und Integration in der Weststadt sollen sich ausländische und deutsche Bewohner/innen zu einem „internationalen Kreativtreff“ zusammenfinden. Hierbei soll regelmäßig unter Anleitung sowie mit anfänglicher Bezuschussung benötigter Materialen sowie Zuverfügungstellung entsprechender Räumlichkeiten zusammen gekocht, gebastelt und gewerkelt werden. Auch dieses Projekt kann unter Teilnahme ausländischer Frauen zur Integration und Emanzipation dieser Zielgruppe beitragen.
Um die Identifikation mit dem Stadtteil im Sinne der sozialen Stadt zu stärken, ist darüber hinaus auch die Organisation einer Projektwerkstatt, eines Stadtteilfestes, welches vorzugsweise jährlich stattfinden könnte sowie die regelmäßige Auflage einer Stadtteilzeitung geplant. Im Rahmen dieser Projekte ist es den Bewohner/innen durch eine Finanzierung bzw. Bezuschussung anfallender Kosten möglich, für ihren Stadtteil kreativ zu arbeiten und im Zuge eines Stadtteilfestes einen weiteren Beitrag zur Integration zu leisten. In diesem Zusammenhang wurde auch angeregt, ein Bürgerfrühstück durchzuführen.

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Menschenmenge von oben mit erhobenen Armen
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