„Lokales Kapital für soziale Zwecke“ in der Sozialen Weststadt
Entwicklungsziele
Um diese Ziele erreichen zu können und auch langfristig sicher zu stellen, ist die Aktivierung sozialer Potenziale vor Ort ein wesentlicher Aspekt. Schwerpunkt hierbei sollte die Aktivierung von Frauen mit Migrationshintergrund sein.
Um die Integration zu fördern bzw. Vorurteile abzubauen, muss ein weitreichendes gegenseitiges Verständnis der Bewohner/innen hinsichtlich ihrer unterschiedlichen Nationalitäten, Religionen und kulturellen Herkunft geschaffen werden. In Form eines durch verschiedene Einzelprojekte (Mikroprojekte) initiierten gegenseitigen kulturellen Austausches, können sich die Bewohner/innen besser kennen lernen und ein gemeinsames Bewusstsein für die Weststadt entwickeln. Dieses Bewusstsein soll dazu beitragen, dass sich die Bewohner/innen im weiteren Verlauf auch an investiven Projekten im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt“ (SSP) stärker beteiligen und etwas gemeinsam in ihrem Stadtteil bewegen – getreu dem Motto: „Es tut sich etwas, weil wir etwas tun“.
Um das Ziel der beruflichen Qualifizierung zu erreichen, sollen durch Fachkräfte zum Teil in ehrenamtlicher Funktion, Weiterbildungsmöglichkeiten sowie eine Jobvermittlung und -beratung vor Ort angeboten werden. Dieses Angebot beinhaltet auch die Möglichkeit für jugendliche Arbeitslose, eine zeitweise Beschäftigung zu erlangen und sich darüber hinaus für das Berufsleben (weiter) zu qualifizieren. Ein weiterer Schwerpunkt besteht in der (Weiter-) Qualifizierung von Frauen, um auch hier soziale Ungleichheiten abzubauen.



