„Lokales Kapital für soziale Zwecke“ in der Sozialen Weststadt
Das im Sommer 2003 ins Leben gerufene Modellvorhaben des
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des
Europäischen Sozialfonds „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ ermöglichte im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ einen
entscheidenden Schritt in Richtung ganzheitlicher und nachhaltiger
Zielumsetzung zur Aufwertung der Weststadt.
Der Begleitausschuss, welcher aus Vertretern der Kommune, des Quartiersmanagements und Bewohner/innen des Fördergebietes als Multiplikatoren der Zielgruppen besteht, kann unter Einhaltung der Programmauflagen die bereitgestellten Mittel eigenverantwortlich vergeben und somit viele, schon länger geplante Projekte realisieren. Ferner wurden durch die Mittelbereitstellung auch neue Projektideen geboren und Träger zu deren Durchführung gewonnen. Die Aktivierung sozialer Potenziale vor Ort – als eine Zielsetzung des Programms „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ – ist ein großer Erfolg und lässt sich auch auf die weitere Arbeit im Rahmen der Weststadt-Sanierung übertragen.
Insgesamt wurden zahlreiche Mikroprojekte in Kornwestheim umgesetzt. Lang geplante Projekte, wie die Herausgabe einer Stadtteilzeitung, ein Stadtteilfest oder Integrationsmaßnahmen für die ausländischen Bewohner/innen im Stadtteil, konnten realisiert werden. Die Resonanz der Teilnehmer/innen war uneingeschränkt positiv und vielfach wurde der Wunsch geäußert, die Projekte auch nach Ablauf der Förderperiode fortzusetzen bzw. weitere Projekte zu initiieren.



